Karl-Ziegler-Straße 39
71336 Waiblingen
Fon Dienstzimmer 07151 98666-81
Pflegedienstleitung
Detlef Raasch
Fon 07151 98666 80
Heimleitung
Ute Hemminger
Fon 07151 994919-21
37 Plätze davon
33 Plätze in Einzelzimmern und
4 Plätze in Doppelzimmern
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In Waiblingen-Hegnach wird zur Zeit ein neues Pflegehaus erstellt.
Das Haus wird über 38 Wohnplätze verfügen die sich auf drei Ebenen verteilen. Jede Wohneinheit wird über eine große Wohnküche verfügen, die Mittelpunkt der Wohngruppe sein wird.
Gleichzeitig entstehen im Gebäude, 6 Wohnungen nach dem Konzept des Betreuten Wohnens, die ab Frühjahr 2011, die zur Besichtigung frei sein werden. Es ist geplant diese Wohnungen zu verkaufen.
Das neue Pflegehaus in Waiblingen - Hohenacker ist Teil des Dienstleistungszentrums des Stadtteils Hohenacker. Ein Supermarkt, ein Friseur, eine Bank, und weitere Geschäfte befinden sich im selben Gebäudekomplex wie das Seniorenzentrum.
Das Seniorenzentrum wurde in Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Waiblingen im Mittelpunkt des Stadtteils Hohenacker erreichtet. Wir erleben unsere Arbeit in einem ständigen Spannungsfeld von notwendiger professioneller Pflege und dem Anspruch, auch in einem Pflegeheim das Wohnen in den Mittelpunkt zu rücken. Alter ist keine Krankheit. Wir nennen unser Konzept „Pflegehaus“, da wir darauf achten, dass das Wohnen auch im Vordergrund steht. Es gehört, Obst auf dem Tisch und die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wann man sich etwas zu trinken holt. Die Einrichtung sowie die Gestaltung des ganzen Hauses müssen sich am Wohnen orientieren.
Das Konzept sieht vor Menschen mit dementieller Erkrankung und somatisch Pflegebedürftige in getrennten Wohngruppen leben.
Insgesamt verfügt das Haus über drei Wohngruppen für pflegebedürftige Menschen. Unser Ziel ist es das Wohnen im Heim zu fördern. Deshalb bilden wir kleine Gruppen, die in familiärer Atmosphäre in einer Wohnküche gemeinsam Mahlzeiten einnehmen und sich zu Beschäftigungen aufhalten.
Alle Bewohnerinnen und Bewohner werden mit Namen angesprochen. Dies gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Professionelle Pflege orientiert sich an aktuellen Pflegekonzepten.
Erfahrungen des Lebens" (AEDL) nach Monika Krohwinkel. Die Höhe des Pflegebedarfs richtet sich an der Höhe des Hilfebedarf aus. Folgenden Bereiche des täglichen Lebens werden dabei besonders beachtet:
Mobilität, Motorik, Körperhygiene, Ernährung und sozialer Kommunikation.
Die Bewoherinnen und Bewohner haben die Möglichkeit von vielen Fenstern und Balkonen am Leben mitten in der Ortschaft teilzunehmen. Oder Sie fahren mit dem Aufzug ins Erdgeschoss des Dienstleistungszentrums und sind somit direkt in der Ortsmitte.
Die Untergliederung des Hauses in überschaubare Wohneinheiten, sowie die die Möglichkeit sofort mitten im Ort zu sein, fördern die Orientierung am gewohnten Leben, das von zu Hause bekannt ist.
Durch die Veränderungen in der Finanzierung von Pflegeleistungen steigt die Nachfrage nach Tagespflege in unseren Häusern.
Unser Konzept nennt sich „integrierte Tagespflege“. Zusätzlich zu den vorhandenen Plätzen im Pflegehaus können wir eine begrenzte Zahl von Plätzen für Tagespflegegäste zur Verfügung stellen. Unsere Tagespflegegäste können zwischen 6 und 21 Uhr zu uns kommen. Wir nehmen auch Tagespflegegäste für einzelne Tage auf. Alle Tagespflegegäste werden in die Aktivitäten des Hauses eingebunden.
Wir haben einen Versorgungsvertrag, der uns erlaubt eine begrenzte Anzahl von Tagespflegegästen aufzunehmen.
Die Tätigkeit der Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft ist wichtig für unsere Arbeit im Team.
Die Einnahme von Mahlzeiten gehört zu den wichtigsten Ereignisse der Bewohner im Alltag. Dabei steht für unsere Küche eine altersspezifische und an den Wünschen der Bewohner orientierte Verpflegung im Vordergrund. Das Mittagessen wird überwiegend aus der Küche der Diakonie Stetten bezogen. Mittagessen wird auch von Anbietern aus dem Ort bezogen. An zwei Tagen in der Woche kochen die Mitarbeiterinnen gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst
Die Wünsche der Bewohner werden vor allem bei Frühstück und Abendessen eingeholt. Weiterhin beziehen wir Lebensmittel von örtlichen Anbietern, um die Verbundenheit mit dem zu erhalten, was immer dort am besten schmeckt, wo man zu Hause ist.
Unser Ziel ist es sinnstiftende Beschäftigungen anzubieten.
Ehrenamtliche Unterstützung ist uns willkommen.
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen sind uns willkommen und für die Arbeit wichtig. Sie öffnen unser Haus hinein in das Gemeinwesen. Wir unterstützen, begleiten und fördern die ehrenamtliche Tätigkeit. Wir freuen uns, wenn sie ihre Fähigkeiten und Ideen in unsere Häuser einbringen. Wir schätzen Kontakte zu Schulen, Kindergärten und den Kirchen entstehen und wachsen. So wird es gelingen, dass das Leben aus dem Ort auch im Pflegeheim statt finden kann. Als neues Haus hoffen wir auf gute und zahlreiche Kontakte zu ehrenamtlichen Mitarbeitern, Schulen, Kindergärten, Vereinen und Kirchen.
Zusammenarbeit mit Angehörigen ist uns wichtig.
Die Angehörigen der Bewohner sind für uns unverzichtbare Kooperationspartner. Unsere Pflege kann nur mit Ihnen gemeinsam gelingen. Ein guter und vertrauensvoller Kontakt mit Angehörigen ist uns wichtig. Die besondere Lebenssituation in der ein Angehöriger im Heim lebt, erfordert sowohl von den Angehörigen als auch von dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen sensiblen Umgang miteinander. Leicht kommt es in dieser besonderen Situation auch zu Spannungen. Angehörige sind uns jederzeit willkommen, wir freuen uns, wenn sie uns bei der Betreuung ihrer Angehörigen und anderer Bewohner unterstützen. Dazu gehören auch Rückmeldungen zu unserer Arbeit und das gemeinsame Bemühen in dieser Lebenssituation das gemeinsame Wohl des pflegebedürftigen Menschen zu suchen.
Ein offenes Haus, in dem Besucher willkommen sind, ist ebenfalls wichtiger Bestandteil von „Wohnen“. Angehörige und Besucher sind deshalb immer herzlich willkommen.
Für die vorgeschriebene Dokumentation werden moderne Dokumentationssysteme verwendet, die den heutigen Anforderungen genügen. Das Dokumentationssystem ist mit dem Konzept der Pflegeplanung nach den AEDL s von Monika Krohwinkel erknüpft. Teil des Systems ist eine individuelle Pflegeplanung an der die Pflegekräfte ihre Tätigkeit ausrichten. Das zeitnahe und korrekte Eintragen von Beobachtungen und durchgeführten Maßnahmen in die Dokumentation ist verpflichtend für die Mitarbeiterinnen. Mit diesem EDV-gestützten System sind alle Maßnahmen der Pflege so dokumentiert, dass wir den Anforderungen der Kostenträger gerecht werden. Angehörige erhalten in Gesprächen mit den Leitungen der Häuser Einblick in die Dokumentation.
Wir wollen kein Wohnen in unseren Häusern, das unter den Begriff „satt und sauber“ fällt.
Der Personalbedarf in einem Pflegeheim wird nicht nach den individuellen Bedürfnissen der Bewohner erhoben. Die Personalressourcen in einem Pflegeheim nach festgeschriebenen Stellenschlüsseln vergeben, die sich an den Pflegestufen orientieren. Deshalb haben wir wenig Einfluss auf die Anzahl der Stellen, die uns für unsere Arbeit zur Verfügung steht.
Wir möchten gern gute und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Häusern haben. Dazu schulen und begleiten wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir setzen uns für sozialpolitisch für eine Vergütung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht wird.