Am Haldenberg 10
73547 Lorch
Fon Dienstzimmer
Wohnbereich 1: 07172 3059923
Wohnbereich 2: 07172 3059924
Heimleitung
Isolde Otto-Langer
Fon 07172 3059912
Stellvertretende Heimleitung
Ina Baumhauer
Fon 07172 3059914
Pflegedienstleitung
Nadine Praher
Fon 07172 3059922
50 Plätze davon
34 Plätze in Einzelzimmern und
16 Plätze Doppelzimmern
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Gesamtnote sehr gut
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Wir erleben unsere Arbeit in einem ständigen Spannungsfeld von notwendiger professioneller Pflege und dem Anspruch, auch in einem Pflegeheim das Wohnen und nicht die Pflege in den Mittelpunkt zu rücken. Alter ist keine Krankheit. Deshalb bauen wir auch keine Häuser, die am System von Krankenhäusern organisiert sind.
Das Seniorenzentrum Lorch ist ein neues und großzügig geplantes Gebäude, das schon bei der Planung die möglichen Bedürfnisse von Menschen mit dementieller Erkrankung ausgerichtet wurde. Das Gebäude besteht aus zwei großen quadratischen Baukörpern in denen vier Wohngruppen eingerichtet wurden. Dazu gehört ein geschützter Bauerngarten, des es den Bewohnern ermöglicht sich nach ihren Bedürfnissen allein im Haus und im Garten aufzuhalten. Wir möchten die Selbstbestimmung der Bewohner in unseren Häusern achten. Diesen Anspruch haben wir auch für Menschen mit dementieller Erkrankung. Zwei Wohngruppen im 1. OG wurden speziell so ausgestattet, dass der Personenkreis wenig Einschränkungen erleben muss. Die hohe Nachfrage nach Plätzen in diesem Bereich zeigt uns, dass es uns gelungen ist, ein Gebäude zu bauen und Konzepte zu entwickeln, die den Bedürfnissen von Menschen mit dementieller Erkrankung entgegen kommen.
Gemütliche Atmosphäre schaffen wir durch eine ansprechende Dekoration des Hauses, eine Architektur, die hell und freundlich ist und ein Farbkonzept, das mit kräftigen Farben einen Kontrast zu einem überwiegenden Farbton“ weiß“ schafft. Es gehört, Obst auf dem Tisch und die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wann man sich etwas zu trinken holt.
Zu unserem Konzept gehört auch ein Anteil an Doppelzimmern. Wir erleben, dass es auch für Doppelzimmer eine gezielte Nachfrage gibt.
Professionelle Pflege orientiert sich an aktuellen Pflegekonzepten.
Erfahrungen des Lebens" (AEDL) nach Monika Krohwinkel. Die Höhe des Pflegebedarfs richtet sich an der Höhe des Hilfebedarfs aus. Folgenden Bereiche des täglichen Lebens werden dabei besonders beachtet:
Mobilität, Motorik, Körperhygiene, Ernährung und sozialer Kommunikation.
Mittelpunkt des Hauses sind die vier Wohnküchen. Dort halten sich die Bewohnerinnen und Bewohner gerne auf. Sie nehmen Teil am Alltag. Haustiere gehören zum Konzept des Hauses. Ein Schmuckstück ist der eigene Garten. Der Garten ist so angelegt, dass bekanntes aus heimischen Gärten angepflanzt wurde. Salat und Tomaten gilt es zu ernten sowie frische Kräuter für die Mahlzeiten. Sowohl im Garten als auch im Haus finden sich Haustiere. Kleine Feste werden ebenfalls gern im Garten gefeiert. Der Garten ist zu einem begehrten Ort für das Verweilen der Hausbewohnerinnen und Hausbewohner geworden. Er so in die Landschaft und das Gebäude eingebettet, dass er auf für Menschen geeignet ist, die auf Grund ihrer Erkrankung Tendenzen zum weglaufen haben.
Durch die Veränderungen in der Finanzierung von Pflegeleistungen steigt die Nachfrage nach Tagespflege in unseren Häusern.
Unser Konzept nennt sich „integrierte Tagespflege“. Zusätzlich zu den vorhandenen Plätzen im Pflegehaus können wir eine begrenzte Zahl von Plätzen für Tagespflegegäste zur Verfügung stellen. Unsere Tagespflegegäste können zwischen 7 und 21 Uhr zu uns kommen. Wir nehmen auch Tagespflegegäste für einzelne Tage auf. Alle Tagespflegegäste werden in die Aktivitäten des Hauses eingebunden.
Wir haben einen Versorgungsvertrag, der uns erlaubt eine begrenzte Anzahl von Tagespflegegästen aufzunehmen.
Die Tätigkeit der Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft ist wichtig für unsere Arbeit im Team.
Die Einnahme von Mahlzeiten gehört zu den wichtigsten Ereignisse der Bewohner im Alltag. Dabei steht für unsere Küche eine altersspezifische und an den Wünschen der Bewohner orientierte Verpflegung im Vordergrund. Das Mittagessen wird überwiegend aus der Küche der Diakonie Stetten bezogen. Die Wünsche der Bewohner werden vor allem bei Frühstück und Abendessen eingeholt. Weiterhin beziehen wir Lebensmittel von örtlichen Anbietern, um die Verbundenheit mit dem zu erhalten, was immer dort am besten schmeckt, wo man zu Hause ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kochen gezielt an einzelnen Wochentagen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Wohnküchen selbst.
Dazu wird an diesen Tagen mehr Personal eingeplant um dem Kochen auch die Zeit zu geben, die benötigt wird, wenn Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen gemeinsam kochen.
Unser Ziel ist es sinnstiftende Beschäftigungen anzubieten.
Ehrenamtliche Unterstützung ist uns willkommen.
Es stehen großzügige Räumlichkeiten für eine Vielzahl von Veranstaltungen zur Verfügung. Diese werden für die Bewohner des ganzen Hauses angeboten.
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen sind uns willkommen und für die Arbeit wichtig. Sie öffnen unser Haus hinein in das Gemeinwesen. Wir unterstützen, begleiten und fördern die ehrenamtliche Tätigkeit. Wir freuen uns, wenn sie ihre Fähigkeiten und Ideen in unsere Häuser einbringen. Schulen, Kindergärten, Vereine und die Kirchengemeinden unterhalten gute Kontakte zum Haus. Immer wieder werden gemeinsame Veranstaltungen geplant und durchgeführt.
Wochenplan zur Beschäftigung im Haus
Zusammenarbeit mit Angehörigen ist uns wichtig.
Die Angehörigen der Bewohner sind für uns unverzichtbare Kooperationspartner. Unsere Pflege kann nur mit Ihnen gemeinsam gelingen. Ein guter und vertrauensvoller Kontakt mit Angehörigen ist uns wichtig. Die besondere Lebenssituation in der ein Angehöriger im Heim lebt, erfordert sowohl von den Angehörigen als auch von dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen sensiblen Umgang miteinander. Leicht kommt es in dieser besonderen Situation auch zu Spannungen. Angehörige sind uns jederzeit willkommen, wir freuen uns, wenn sie uns bei der Betreuung ihrer Angehörigen und anderer Bewohner unterstützen. Dazu gehören auch Rückmeldungen zu unserer Arbeit und das gemeinsame Bemühen in dieser Lebenssituation das gemeinsame Wohl des pflegebedürftigen Menschen zu suchen.
Ein offenes Haus, in dem Besucher willkommen sind und immer zu Besuch kommen können, ist ebenfalls wichtiger Bestandteil von „Wohnen“. Angehörige und Besucher sind deshalb immer herzlich willkommen.
Der Personalbedarf in einem Pflegeheim wird nicht nach den individuellen Bedürfnissen der Bewohner erhoben. Die Personalressourcen in einem Pflegeheim nach festgeschriebenen Stellenschlüsseln vergeben, die sich an den Pflegestufen orientieren. Deshalb haben wir wenig Einfluss auf die Anzahl der Stellen, die uns für unsere Arbeit zur Verfügung steht.
Wir möchten gern gute und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Häusern haben. Dazu schulen und begleiten wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir setzen uns für sozialpolitisch für eine Vergütung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht wird.